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Boom Boom Room New York mit Blick über Manhattan

Es gibt Bars, bei denen völlig egal ist, welches Publikum dorthinkommt: Die Bar ist trotzdem überwältigend. Zum Beispiel der Boom Boom Room im Standard Hotel in New York City.

Der Boom Boom Room New York liegt im 18. Stock des Standard Hotels, also eigentlich nicht besonders hoch. Und doch gibt es nicht wenige New York Fans, die sagen: Nirgendwo sonst ist die Aussicht schöner. Drinnen wie draußen.

Boom Boom Room New York: ein Paralleluniversum

Boom Boom Room New York

Boom Boom Room New York

Drinnen: Das Standard Hotel wollte beim Stil Maßstäbe setzen, und wer die kleine Lobby des Hotels im Meatpacking Destrict (ungefähr 13. Straße West) erreicht, betrifft ein Paralleluniversum. 70er Jahre Farben treffen auf Neuzeitstoffe. Viel Künstliches dabei, Kitschiges, und passend, weil alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Man könnte sagen: Modernes Art Deco. Und in diesem Ambiente arbeiten außerordentlich hübsche Menschen, die von Modelagenturen übersehen und jetzt eine Anstellung im Boom Boom Room gefunden haben. Wie gesagt: Schöne Aussichten. Und das wissen die Kellner auch. Dazu später mehr.

Draußen: Die Bar ist der Magnet in der Mitte, rundherum ein fast 360-Grad-Blick auf die Skyline von Manhattan und, jenseits vom Hudson River, New Jersey. Der Anblick, siehe Foto oben, ist wirklich überwältigend, faszinierend. Abends scheint jedes Hochhaus zu leuchten und zu blinken, man kann sich nicht sattsehen. Und da beginnt das eigentliche Problem im Boom Boom Room. Den Blick braucht man auch. Sonst beschäftigt man sich zu sehr mit den übrigen Gästen, und die sind wenig cool.

Boom Boom Room New York elektrisiert Touristen

Der Boom Boom Room New York ist zu einem Anziehungspunkt für Touristen geworden. Hierher kommt jeder, der nach dem Essen noch nicht ins Bett mag. Zwischen Wollpullover und Einkaufstaschen geht der Sex-Appeal des Ambiente verloren. Vielleicht haben die  Kellnerinnen deshalb gerne so schlechte Laune. Angeblich ist jeder Tisch reserviert. Wer sich also doof anstellt, steht auch doof rum. Bleibt meistens nur der Platz an der Bar. Dort einen Drink zu bekommen (übrigens nicht überteuert), ist nicht ganz so einfach.

Die  Kellnerinnen, alle hübsch, lassen spüren, wer hipp ist – sie selbst. Man kennt das ja schon vom Soho Grand Hotel. Im Boom Boom Room kann es auch passieren, dass alle Gäste pünktlich um 22 Uhr den Raum verlassen müssen. Dann wird die Bar für eine Party gebraucht. Für coole Gäste… Deshalb nicht in den Boom Boom Room gehen? Auf keinen Fall! Wer in New York ist, sollte zumindest einen Drink hier nehmen. Mit oder ohne Einkaufstaschen.

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