> > Chapeau aufs Chapeau Hamburg – der Geheim-Tipp

Chapeau aufs Chapeau Hamburg – der Geheim-Tipp

Vom Goldbekplatz im Hamburger Stadtteil Winterhude sind drei Dinge bekannt: der große Spielplatz mit angeschlossenem Café für Eltern, der Wochenmarkt jeden Samstagmorgen und die erhöhte Frauendichte… Nun kommt etwas dazu: das Restaurant Chapeau Hamburg.

Das Restaurant Chapeau hat in Hamburg eine eingebaute Touristen-Verhinderung: Es liegt so versteckt am Moorfuhrweg, dass nicht einmal Taxifahrer exakt erklären können, wie man dorthin kommt. Darum der Tipp: Vor Goldbekplatz 1 rechts den Gehweg hoch, sofort erster Eingang links – die Treppen runter ins Dunkle, rein in den Holzverhau – da ist das Restaurant Chapeau Hamburg. Und um das unvermeidliche Wortspiel vorwegzunehmen, es muss sein: Chapeau aufs Chapeau…

Chapeau Hamburg erinnert ein bisschen an Berlin

Chapeau Hamburg

Urgemütlich: Das Chapeau Hamburg

Wer ein bisschen Ahnung von Berlin hat, kommt sofort auf den Gedanken: Das sieht doch aus wie das Kater Holzig… Abwegig ist der Gedanken nicht. Tatsächlich erinnert im Restaurant Chapeau vieles daran, was in Berlin unter dem Namen Bar Tausend trendig geworden ist. Die scheinbar planlos geschmückten Wände, wo sinnlose Bilder und Gegenstände hängen, die Kellnerinnen und Kellner, die mit ihrem Untergrund-Schick jedes Klischee sprengen und äußerst service-orientiert sind, und die gezimmerte Möbeleinrichtung aus Holz. Alles soll aussehen, als sei’s nicht wichtig. Hauptsache, die Musik wird irgendwann laut.

Im Chapeau Hamburg stimmt jedes Details

Natürlich wissen die Macher Bobby von Appen und Wanja Schultz-Brummer genau, was sie hier tun. Jedes Details ist kalkuliert gesetzt, um eine Lässigkeit zu erzeugen, die jedem Gast ein Wohlgefühl vermittelt. Unprätentiös nennt man das. Und das Konzept ist erfolgreich: Das Restaurant Chapeau ist fast immer ausgebucht, die Bar in der Mitte stark frequentiert. Und überall: nur schöne Menschen. Wer zum ersten Mal hingeht, sollte dies erstens auf gut Glück tun – einen Platz finden die Kellner immer – und sollte zweitens einen Hamburger bestellen, die erste Wahl im Restaurant Chapeau. Sehr lecker. Und eine gute Konkurrenz zum Hamburger, den Tim Mälzer in der Bullerei brutzelt.

Tags

Ähnliche Artikel

Update zur Hansebäckerei Junge im Stadtteil Eppendorf

Die Hansebäckerei Junge im Hamburger Stadtteil Eppendorf wurde einer gründlichen Renovierung unterzogen. Die Bestuhlung vor der Tür und das Mobiliar, die Wanddekoration - alles neu. Die Farben sind ein wenig dunkler geworden, die Atmosphäre schaffen...mehr erfahren

Das Restaurant Locks in Hamburg ist immer einen Ausflug wert

Natürlich kennen echte Hamburger das Restaurant Locks, dieses urige Schleusenhau im Stadtteil Poppenbüttel. Es liegt aber so versteckt, dass es sicherlich noch als Geheimtipp durchgeht. Das Restaurant Locks in Hamburg lädt nicht nur zum Essen morgens,...mehr erfahren

Der coolste Platz: Das Café Elbgold im Schanzenviertel

Das Schanzenviertel in Hamburg bietet die drei großen R: Restaurants, Rauschgift und Randale. Bei unserer Empfehlung heute machen wir's eine Nummer kleiner: Es geht um das coolste Café in Hamburg, das Café Elbgold an der U-Bahn Sternschanze. Das...mehr erfahren

Zwick am Mittelweg: Treff für Hamburgs Nachtschwärmer

Das Zwick in Hamburg ist eine Institution: Die Kneipe liegt am Mittelweg in Pöseldorf, dem spießigsten Stadtteil von Hamburg ("Schnöseldorf"), und zieht seit Jahren Nacht für Nacht jene Hamburger an, die Rockmusik zum Bier lieben oder nicht schlafen...mehr erfahren

Kommentare

Eine Antwort hinterlassen