> > Nur erste Reihe im Restaurant Brenner, um die Münchner live zu erleben

Nur erste Reihe im Restaurant Brenner, um die Münchner live zu erleben

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Man kann ja nicht verhehlen, dass diese Website Richtung Norden tendiert und gerne Lokale in Hamburg und Berlin vorstellt, vor allem im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Kommen wir also langsam nach Süden und schauen wir uns in den nächsten Tagen München etwas genauer an. Starten wir mit dem Lieblingsrestaurant in München: mit dem Restaurant Brenner in der Maximilianstraße 24.

Das Brenner liegt etwas verborgen an einem Innenhof, und man ist überrascht, wie groß es ist – aber keinesfalls ungemütlich. Der Gast braucht etwas, um die Hierarchie der Sitzplätze zu erfassen. Vorne am Eingang, im Blickfeld der Bar, sind die Sitzplätze für den kleinen Hunger. Ein paar Tische, Stühle, Bänke, sehr spartanisch – perfekt für ein kurzes Frühstück oder einen Kaffee. Hinter einer Trennwand erahnt man die Größe vom Brenner. Hier sitzt zum Lunch oder Abendessen, wer bayrische Gemütlichkeit mit besserem Essen als Schweinshaxe verbinden möchte. Fleisch gibt’s im Restaurant Brenner satt, logisch. Aber geschmackvoller  zubereitet als in den Münchner Wirtshäusern üblich. Den Test mit feinen Rinderfiletstreifen an Pilzen bestand das Brenner bravourös. Auch der Fisch, auf Wunsch filetiert, verdiente ein Lob.

Der Service im Brenner München arbeitet vorbildlich

Der Service ist, wie fast überall in den Münchner Restaurants, sehr zuvorkommend und professionell. Der Kellner kennt das Menü auswendig. Nein, im Brenner kommt’s auf etwas anderes an: wo man sitzt. Wer wissen will, wer kommt und geht und mit wem, braucht den Tisch gleich hinter der genannten Trennwand. Diesen Tisch findet man einfach: direkt links ums Eck, wenn man den Restaurantbereich betritt. Doch, man muss die Empfangsdame am Pult überzeugen: Das Restaurant Brenner ist sehr gut besucht, vor allem abends, und jeder Tisch im voraus reserviert. Seien Sie also großzügig mit dem Trinkgeld – wenn man wiederkommen möchte. Bekommt man im Restaurant Brenner einen Tisch ganz hinten, so ist das überhaupt nicht schlimm. Man kriegt dann halt nichts mit von der Münchner Schickeria. Und lustig ist’s schon, den Millionär vom Dorf zu sehen, wie er seine Herzensdame aus der Stadt (etwas zu viel Schminke, etwas zu viel Schmuck) ausführt und verwöhnt. Man merkt schon: In den nächsten Tagen werden wir uns häufiger mit den Münchner Lokalen beschäftigen wollen…

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