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Die Welt von Emil Reimann entdecken im Café an der Frauenkirche Dresden

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Am Weg vorbei an der Frauenkirche in Dresden eine wunderbare Entdeckung gemacht: Café und Konditorei Emil Reimann.

Das Café Emil Reimann fällt an der Frauenkirche in Dresden inmitten der langen Reihe von schönen und wirklich einladenden Restaurants und Kaffeehäusern auf. Denn dieses Café Emil Reimann, mehr Konditorei als Café, hat leuchtend rote Wände; viele Gegenstände sind ebenfalls rot, sogar die italienische Espressomaschine. Und jetzt kommt das Erstaunliche: Das Rot erdrückt überhaupt nicht. Mit Leuchten, Blumen und Ledermöbeln in mattem Weiß wird ein Ambiente geschaffen, das dem entspricht, was der Claim auf der Speisekarte entspricht: “Treten Sie ein in die Welt von Emil Reimann!”

Nun ist es einerseits nicht schlimm, Emil Reimann nicht zu kennen. Andererseits ist dieses Café die beste Gelegenheit, Emil Reimann kennenzulernen. Auf ihn geht die Dresdner Backkunst zurück, die süßesten Backwaren zu einer eigenen Marke aufzubauen: den Dresdner Stollen, der zum Christstollen wird, wenn es weihnachtet. (Ein drolliger Wettbewerb mit den Printen in Aachen und den Lebkuchen aus Nürnberg.

Dass es in diesem Café um Qualität geht, ist beim Kaffee unübersehbar. Anders als in vielen anderen Cafés in Touristenzentren kommt der Kaffee eben nicht aus der automatisierten Kaffeemaschine, sondern wird italienisch zubereitet. Das passt auch viel besser zu den süßen Backwaren, die man hier genießen kann. Ein Muss: der Stollen, natürlich. Mindestens genauso lecker wie der Blechkuchen im Petit Café in meinem Hamburger Stadtteil Eppendorf. Vermutlich: noch besser…

Im Café Emil Reimann nicht vom engen Eingangsbereich irritieren lassen. Eine versteckte Treppe führt in den ersten Stock, wo hohe Fenster einen unverstellten Blick auf die Erhabenheit der Frauenkirche erlauben. Zu empfehlen: die gemütlichen Sofas ganz hinten in der Ecke, wo der Trubel abnimmt. Natürlich werden auch Speisen zum Mittagessen angeboten. Doch dafür geht man nicht ins Café Emil Reimann. Nein, auf Kaffee und Kuchen beschränken. Beste Zeit: morgens zum oder nach dem Frühstück sowie, logisch, am Nachmittag.

Bei dieser Gelegenheit empfehle ich gerne den Potsdam-Blog meines Kollegen Dieter Weirauch, der alle Dresden-Besucher, die deutsche Baukunst lieben, überzeugend zu einem Besuch in Potsdam inspiriert.

Und wer doch lieber aufs Kaffeetrinken beschränkt bleiben möchte: Hier ein kleiner Tipp zu einer Tour in Hamburg – dort an der Eppendorfer Landstraße, wo Sylvie van der Vaarts die Republik mit Klatschgeschichten versorgt. Weiterlesen…

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