> > Lech: Hotel Rote Wand in Zug muss Mängel beseitigen

Lech: Hotel Rote Wand in Zug muss Mängel beseitigen

Skifahren in Lech 2014: Wintersport hat seinen Preis, und die Hotelsuche stellt eine Herausforderung dar. Zu viele Hotels in Österreich kompensieren Defizite beim Service oder bei der Ausstattung mit Freundlichkeit und gutem Essen. Schauen wir uns Lech 2014 an und genauer das bekannte Hotel Rote Wand im Nachbarort Zug. Eine durchwachsene Bilanz.

Dass Lech am Vorarlberg eine Empfehlung zum Skifahren ist, wissen die Leser seit dem Report über das Hotel Gotthard. Natürlich ist auch Lech 2014 immer noch überteuert. Die Beliebtheit bei den Skifahrern aus Russland treibt die Preise in die Höhe und die Edelmarken in den Ort. Das Hotel Rote Wand (exakt: „Gasthof Rote Wand“) könnte eine Ausnahme sein. Könnte.

 Rote Wand in Zug liegt drei Kilometer von Lech entfernt

Das Hotel Rote Wand liegt etwa drei Kilometer abseits von Lech. 2014 hat hier schon Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel genächtigt, was den Ruf als beliebtes Hotel nur festigt. Im Winter ist das Hotel Rote Wand fast durchgängig ausgebucht. Dreimal großes Plus in diesem Hotel:

  • Das Essen: Wirklich exzellentes und abwechslungsreiches 4- oder 5-Gänge-Menü am Abend lässt den Skitag wunderbar im Restaurantbereich (siehe Foto) ausklingen. Fisch, Fleisch, die Vorsuppen und sehr flexibel beim Kinder-Menü: Da bleibt kein Wunsch ungehört.
  • Hotel Rote Wand in Zug

    Hotel Rote Wand in Zug

    Die Freundlichkeit: Die haut einen Gast sprichwörtlich um. Wann immer eine Frage auftaucht: Alle Angestellten im Hotel Rote Wand sind aufrichtig bemüht, sich der Sache persönlich anzunehmen und eine Antwort zu liefern. Auch die Kellner im Restaurant: Nichts muss hier zweimal gesagt werden.

  • Der Ski-Service: Im Keller hat der Skiverleih bis 18 Uhr offen, so dass Ankömmlinge den nächsten Tag auf der Piste perfekt vorbereiten können. Die Auswahl beim Leih-Ski: groß und treffend für jedes Bedürfnis auf der Skipiste. Die Beauftragung der Skischule: total unkompliziert – man wird sogar hier draußen am Hotel Rote Wand abgeholt, der Skibus hält vor der Tür.

Die Schwächen im Hotel Rote in Zug

Leider hat das Hotel Rote Wand in Zug auch Schwächen. Wir nennen drei, die leicht zu beheben sind:

  • Der Zimmer-Service: Leider wird gerne vergessen, gebrauchte Handtücher und Tassen mitzunehmen, zumindest beim Durchgang am Abend. Anders als in anderen Skihotels wird kein frisches Wasser hingestellt, nichts. Die Nachlässigkeit setzt sich im kleinen fort: Dreimal wurde am Abend eine Tafel Schokolade zum Kopfkissen gelegt – aber bei allen dreien war das Haltbarkeitsdatum überschritten.
  • Das Rauchen: An der Hotelbar und in der zu kleinen Hotellobby wird das Rauchen nicht grundsätzlich untersagt. Für Kinder eine unzumutbare Belastung. Erst recht die deutschen Gäste qualmen rücksichtslos drinnen, weil sie’s in Deutschland nicht dürfen. In Österreich sind die Politiker zu schwach für ein konsequentes Nichtrauchergesetz. Das Hotel Rote Wand könnte aber seine eigene Regel aufstellen, wenn so viele Familien mit Kindern ins Haus kommen.
  • Der Lärm: Obwohl das Hotel Rote Wand in Zug liegt, also abseits vom Rummel im Ortskern von Lech, kann es laut werden. Praktisch jedes Zimmer, mag der Panoramablick noch so schön sein, hat Sichtkontakt zum Parkplatz, wo entweder startende Autos oder der Schneepflug die Ruhe stören. Bei einem so großen Hotel wie diesem vielleicht nicht zu verhindern. Aber nicht schön.

Insgesamt überwiegen die Vorteile im Hotel Rote Wand, zwei der drei genannten Nachteile wären schnell zu lösen. Das würde den Preis dann auch in Lech 2014 rechtfertigen.

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