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St. Pauli Bar neben der Davidwache: Guter Start für Reeperbahn-Besucher

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Die Reeperbahn in Hamburg wird zu oft allein mit Nachtleben und Prostitution in Verbindung gebracht. Und allenfalls mit dem Musical-Theater, wo zurzeit „Rocky“ gezeigt wird. Darum heute die Empfehlung für ein Café, das auch Hochprozentiges bietet: die St. Pauli Bar neben der Davidwache.

Die St. Pauli Bar am Spielbudenplatz ist so harmlos, dass man tagsüber durchaus mit seinen Kindern reingehen kann. Denn es ist eher ein Café und gehört zum St. Pauli Theater, das täglich boulevardeske Theaterstücke zeigt und gelegentlich Aufführungen für Kinder. In der St. Pauli Bar vergeht die Wartezeit vorher wie im Flug. Und wer Hamburg als Tor zur Welt erleben will, muss auf die Reeperbahn.

Der Blick geht hinaus auf den Spielbudenplatz, der in den vergangenen Jahren so sauber hergerichtet wurde, dass dort erstens Veranstaltungen stattfinden können (zum Beispiel der berühmte Weihnachtsmarkt von St. Pauli und die Deutschland-Party zu Euro Song Contest) und dass man sich zweitens nicht mehr für das Ambiente schämen muss. Nur wer genauer aus den Fenstern der St. Pauli Bar hinausschaut, sieht die Lichter der Sexshops und Striptease-Bars auf der anderen Seite der Reeperbahn. Alles in sicherer Entfernung…

In die St. Pauli Bar selbst geht man wahlweise zum Aufwärmen oder Anglühen (der Barkeeper empfiehlt immer Gutes!). Die Snacks bitte ausschlagen: Wer auf der Reeperbahn Hunger bekommt, geht entweder für Kleines in Udo Lindenbergs Hot-Dog-Laden auf der anderen Straßenseite oder zum Bratwurststand Lukullus vor der Davidwache. Beides gehört zum Reeperbahnbummel einfach dazu. Direkt ums Eck: der Hans-Albers-Platz, wo die besten, weil schrulligsten Kneipen zum Bier einladen (die Kneipe La Paloma gehört für Hamburg-Besucher zum Pflichtprogramm, so schlimm diese Empfehlung auch klingt). Und bitte: Die Damen ignorieren.

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