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Uppereast im East Hotel Hamburg: LED für die Drei-Klassen-Gesellschaft

20130711-113902.jpgDas Hotel und Restaurant East in Hamburg ist inzwischen ein Pflichtprogramm für Besucher der Stadt. Wer tanzen will: Ein paar Stockwerke drüber lockt der Club Uppereast mitsamt Bar. Und nimmt’s  mit der Kleiderordnung nicht ganz so ernst.

Die Türsteher vom Uppereast verfolgen eine lockere Politik am Eingang. Wer Geld mitbringt, kommt hier immer rein – wie beim Club Felix in Berlin. Das macht das Nachtprogramm am Freitag- oder Samstagabend sehr angenehm. In der eigenen Beschreibung sind dem Uppereast stets drei Buchstaben wichtig: LED! Denn es gibt im Uppereast angeblich 150 Quadratmeter LED-Streifen und eine, so wörtlich, 35 Meter lange LED Bar. Mit anderen Worten: Es blitzt und flackert, damit jede Musik so richtig abgeht. Vorher sind die Regeln in dieser Drei-Klassen-Gesellschaft zu beachten…

Was man dringend besitzen sollte: die Clubkarte. Wer die vorweist, hat die freie Auswahl in der Drei-Klassen-Gesellschaft vom Uppereast. Klasse 1: die Sitzgruppen vor der gigantischen Leuchtanimation. Klasse 2: ein Stehtisch mit exklusiver Bedienung. Klasse 3: irgendwoanders – an der Bar oder auf freier Fläche. Der Zugang wird über den Mindestverzehr geregelt. Der Stehtisch zum Beispiel ist mit einer Flasche Wodka inklusive Red Bull für 175 Euro zu haben. Ist das zu viel? Im Felix in Berlin werden 500 Euro verlangt.

Die Clubkarte ist am besten über die Homepage zu bestellen: http://www.east-hamburg.de/de/uppereastanmeldung.html#3 Rechtzeitig beantragen!

Leider bedeutet die lasche Kontrolle am Eingang auch, dass nicht so hippes Publikum Zugang findet. Hängt wohl auch von der Clubmusik ab, die das Uppereast auf seiner Website ankündigt. Ändert nichts daran: Hipp ist das Uppereast in der Hamburger Clubszene eh nicht mehr. Zum Tanzen, Abhängen und Kennenlernen reicht’s allemal.

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